Mitmachen | Besuchshunde-Dienst

Unsere gern gesehenen Gäste auf vier Pfoten

Herzen öffnen, Zuwendung schenken und Schwerkranken aus einer inneren Isolation verhelfen? Das schaffen die Teams, die regelmäßig die Einrichtungen des ASB Karlsruhe für ältere Menschen aufsuchen: Hundehalter / Hundehalterin und Hund oder Hündin in gemeinsamer Mission.

Ehrlich und unvoreingenommen erreichen die ASB-"Besuchshunde" auch erkrankte Menschen auf einer Ebene ohne Worte. Vierbeiner und Hundehalter sind aufeinander eingespielt und für den Kontakt mit älteren Menschen geschult. | Bildnachweis: ASB Karlsruhe

Freiwillige Helfer, die vom ersten Moment an Freude auslösen

Der ASB-Besuchshundedienst ist eine ideale Möglichkeit für Hundebesitzer, sich mit ihrem Tier ahrenamtlich einzusetzen. Sie erleben die Offenheit und Begeisterung der Menschen, die sie besuchen, unmittelbar. Eine Erfahrung, die viele sehr bewegt.

Mancher Hundebesitzer mag verunsichert sein: Kann ich selbst überhaupt mit alten oder kranken Menschen umgehen? Ist mein Hund nicht zu ungestüm? Doch solche Bedenken sind meist unbegründet. Auch lebhafte Hunde sind oft sehr einfühlsam und als Besuchshunde gut geeignet.

Motiviert, hier mitzumachen?

Ehrenamtliche Hilfe wird bei uns groß geschrieben - ganz gleich, ob im Bevölkerungsschutz, im Sanitätsdienst oder im Kontakt mit Senioren. Überall sind ehrenamtliche Kräfte für andere im Einsatz und spenden ihre Zeit.

Wenn auch Sie sich ein Engagement vorstellen können und unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns und empfehlen Ihnen den direkten Draht zur Ansprechpartnerin unsereres Besuchshundediensts.

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Nina Stieneker

hunde(at)asb-ka.de

Ansprechpartnerin Besuchshundedienst

Pforzheimer Str. 27a
76227 Karlsruhe

Zweier-Teams - für den Einsatz vorbereitet

Haben Sie selbst Freude an der Begegnung mit Menschen und neuen Kontakten? Ist ihr Hund menschenfreundlich, ausgeglichen und lässt sich gerne streicheln?

Dann lassen Sie sich und Ihren Vierbeiner als Besuchshundeteam ausbilden. Sie werden vom ASB auf die Besuche gut vorbereitet. ​​​​​​

  • Alle ASB-Besuchshunde absolvieren vor ihrem ersten Einsatz einen spielerischen Eignungstest. Er dauert ungefähr eine Stunde und macht den meisten Tieren Spaß.

    Dabei können die Projektleiter erkennen, ob ein Hund mit seinem Halter für den Besuchsdienst geeignet ist.
     
  • Bei Fragen haben sie später jederzeit einen Ansprechpartner
     
  • Die Hunde und ihre Besitzer lernen, wie ein Besuch verläuft und worauf sie im Umgang etwa mit Rollatoren achten müssen.
     
  • Auch zwischen den Einsätzen treffen sich die Teilnehmer des Besuchshundedienstes regelmäßig zum Austausch mit dem Projektleiter.

B e s u c h s h u n d e | Hygiene & Haftpflicht

Selbstverständlich werden die Hunde, während sie für den ASB im Einsatz sind, regelmäßig von einem Tierarzt untersucht. Sie sind frei von ansteckenden Krankheiten, geimpft, entwurmt und während ihrer Besuche haftpflichtversichert.

Ein Gewinn schon durch Gesellschaft

Zwei Beispiele verdeutlichen, welchen tiefen Wert die "Arbeit" der ASB-Besuchshunde hat, die auf Wunsch auch zu einzelnen Bewohnern gehen.

Sind Menschen im Alter bettlägerig, können sie sich meist nur mühevoll bewegen. Doch das ist für die Hunde kein Problem. Sie begrüßen jeden liebevoll und beschnuppern ihn oder sie mit der gebotenen Vorsicht.

Ist die Sprache bei Menschen aufgrund des Alters, einer Krankheit oder eines Handicaps beeinträchtigt, ziehen sich die Betroffenen oft in sich selbst zurück. Vergleichbares gilt für Menschen mit demenzieller Erkrankung.

Die Besuchshunde erreichen diese Menschen auf sinnlicher Ebene und wecken Erinnerungen bis in die Kindheit zurück. So ergibt sich selbst für Schwerkranke ein Weg aus einer inneren Isolation.