Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe

Leben im Alter

Gast sein und Leben im Herzen der Stadt: Ein Zuhause für das beste Lebensalter in Bretten

Das nach knapp zwei Jahren Bauzeit citynah eröffnete Haus bringt alle Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität im Alter mit: moderne Wohngruppen mit 87 großzügigen barrierefreien Einzelzimmern. Die Wohngruppen, sechs insgesamt, verfügen über teilweise klimatisierte Aufenthaltsräume sowie einen Wohn-Essbereich mit offener Küche.

Das Foto zeigt das Ensemble Am Gottesackertor / Ecke Wilhelmstraße: links der eine Flügel der Seniorenresidenz, rechts der Baukörper mit 26 Senioren-Wohnungen, die der ASB-Pflegedienst bei Bedarf betreuen kann. Unser Fotograf stand auf dem Baukörper an der Wilhelmstraße. Dieser beherbergt auf den oberen Etagen den anderen Flügel der Seniorenresidenz und im Erdgeschoss die neue ASB-Tagespflege. 

Gut versorgt, geborgen und betreut im Herzen der Stadt

Als Teil der City von Bretten zeigt sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) den Menschen auch in der Melanchthonstadt verbunden: und zwar am Saalbach, der dem Haus den Namen gibt. Kleine Wohneinheiten sorgen für Geborgenheit und ermöglichen ein intensives Betreuungsverhältnis.

Hier das Haus im Überblick.

  • 87 großzügig gestaltete barrierefreie Einzelzimmer mit eigenem Badezimmer - Dusche und WC
  • Telefon- und Fernsehanschluss
  • Aufenthaltsräume mit großzügiger Küche und offenem Wohn-Essbereich
  • großzügige Balkone, Dachterrasse und Garten im Erdgeschoss
  • vielfältige Beschäftigungsangebote
  • zentrale Lage inmitten der Stadt
  • Einkaufsmöglichkeiten vor der Haustüre
  • beschützender Bereich für dementiell erkrankte Menschen
  • Im Erdgeschoss ist ein Frisörsalon vorgesehen.

 Unser Pflege-Verständnis: professionell und mit Herzlichkeit

 "Wir helfen hier und jetzt" lautet der Leitspruch des ASB. Unsere Hilfe richten wir an Ihren individuellen Bedürfnissen und vorhandenen Fähigkeiten aus - Hilfe somit vor allem als Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Ziel ist es, Ihnen ein würdiges und möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Wir arbeiten nach hohen fachlichen Standards, unser Menschenbild ist geprägt von Achtung, Akzeptanz, Offenheit und Toleranz. 

Es ist uns wichtig, Sie in einer freundlichen und wohnlichen Atmosphäre willkommen zu heißen. Wir beraten individuell und haben ein offenes Ohr für Lebenspartner, Angehörige und Freunde. 

Dementiell erkrankten Menschen begegnen wir mit professionellem Einfühlungsvermögen, Herzlichkeit und individueller Nähe.

Besonderheiten und Leistungen

  • Kurzzeit- und Verhinderungspflege bieten wir für Menschen an, die nur vorübergehend Pflege und Betreung benötigen. Spechen Sie uns gerne an.

  • Dementiell erkrankte Menschen mit Hinlauftendenzen leben in einer eigenen Wohngruppe in einem "beschützenden" Bereich im Erdgeschoss. Ein Garten im Hof ermöglicht es ihnen, bei schönem Wetter ihrem Bewegungsdrang nachzukommen und ihre Sinne ansprechen zu lassen.

  • Der Werdenfelser Weg ist für uns der Ansatz der Wahl in der Pflege und Betreuung: Uns geht es darum, "freiheitsentziehende Maßnahmen" wie Bettgitter oder Bauchgurte weitgehend zu vermeiden.

  • Palliativpflege ist eine Selbstverständlichkeit und eine unserer wichtigsten Aufgaben und Leistungen in der letzten  Lebensphase: Wir setzen uns dafür ein, die Lebensqualität bis zuletzt zu sichern und ein würdiges, möglichst selbstbestimmtes Sterben zu ermöglichen. Bewohner*innen wie Angehörigen stehen dafür speziell ausgebildete Fachkräfte zur Seite.

Die baulichen Voraussetzungen

Für Gebäude, Grund und Ausstattung nahm der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe rd. 15 Mio. Euro in die Hand. Das Karlsruher Architekturbüro „Architrav“ war beauftragt, den Bau zu entwerfen. Bauträger war die WLH Projekt- und Immobilienentwicklung GmbH in Ettlingen, Bauunternehmer war die Dreßler Bau GmbH mit ihrer Niederlassung in Rastatt.

Zum Energiekonzept gehört neben der Wärmedämmung gemäß aktuellen Standards ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das Wärme und Strom erzeugt. Auch an den Schutz vor möglichem Hochwasser ist gedacht.

Der Spatenstich erfolgte am 12. Juli 2017 im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zwei Jahre Bauzeit waren für die insgesamt 5 Etagen (Untergeschoss mit Tiefgarage, Erdgeschoss, 1., 2., 3. OG) veranschlagt.